Die sogenannte „Frostschutzbehandlung“ besteht darin, das wasserführende feuerfeste Material über den Gefrierpunkt von Wasser (0 °C) zu bringen, um ein Versagen durch innere Spannungen infolge des Gefrierens des Wassers zu verhindern. Die Temperatur muss > 0 °C sein, wobei kein fester Temperaturbereich definiert werden kann.
Kurz gesagt, die Isolierung von Industrieöfen ist ein Prozess, der auf „Wärmezufuhr und Wärmeableitung“ basiert. Die sogenannte „Wärmezufuhr“ bedeutet, dem Ofen eine konstante und stabile Wärmequelle zuzuführen; die sogenannte „Wärmeableitung“ hingegen, die Wärmeverluste zu minimieren. Beim Bau großer Öfen und Brennöfen ist aufgrund der enormen Größe und der langen Bauzeit bei Temperaturen unter 0 °C eine ausreichende Wärmedämmung des Ofenkörpers erforderlich, um Schäden am wasserführenden Feuerfestmaterial durch Vereisung und Ausdehnung zu verhindern.
Die Wärmedämmung des Ofenkörpers ähnelt der von Trockenöfen. Die Trockenung im Ofen erfolgt in den meisten Fällen durch eine Trockenofenanlage. Die Temperaturänderung des feuerfesten Materials wird durch die Steuerung von Wärmemenge und -temperatur im Ofenkörper gemäß einer bestimmten Kurve geregelt. Die Ofenanlage benötigt Brennstoffe, vorzugsweise Gas, Diesel oder andere. Vorteile sind die einfache Bedienung, der stabile Betrieb sowie die Sicherheit und Zuverlässigkeit. Es gibt auch elektrisch betriebene Öfen, die jedoch hohe Kosten und Sicherheitsrisiken bergen. Für einfache Öfen, die keine präzise Temperaturregelung erfordern, können auch Holz, Koks oder Gas verwendet werden. Diese Methode ist einfach in der Bedienung und kostengünstig.
In der nächsten Ausgabe werden wir weiterhin gängige Frostschutz- und Wärmedämmmaßnahmen für Industrieöfen vorstellen.feuerfeste Konstruktionim Winter.
Veröffentlichungsdatum: 21. Februar 2023
