Bei Wärmebehandlungsöfen beeinflusst die Wahl des Ofenauskleidungsmaterials direkt die Wärmespeicherverluste, die Wärmeableitungsverluste und die Aufheizrate des Ofens und wirkt sich auch auf die Kosten und die Lebensdauer der Anlage aus.
Energieeinsparung, Lebensdauer und die Erfüllung technischer Anforderungen sind daher die Grundprinzipien, die bei der Auswahl von Ofenauskleidungsmaterialien berücksichtigt werden sollten. Unter den neuen energiesparenden Ofenauskleidungsmaterialien erfreuen sich zwei zunehmender Beliebtheit: Leichtfeuerfeststeine und Keramikfaserwolle. Sie werden nicht nur beim Bau neuer Wärmebehandlungsöfen, sondern auch bei der Modernisierung bestehender Anlagen eingesetzt.
Keramische Faserwolle ist ein neuartiges feuerfestes Isoliermaterial. Dank ihrer hohen Temperaturbeständigkeit, geringen Wärmekapazität, guten thermochemischen Stabilität und Beständigkeit gegenüber abrupten Temperaturwechseln lassen sich durch den Einsatz von keramischer Faserwolle als Heißflächenmaterial oder Isoliermaterial in herkömmlichen Wärmebehandlungsöfen 10–30 % Energie einsparen. In periodisch produzierenden und intermittierend betriebenen Kastenofenanlagen sind sogar Energieeinsparungen von bis zu 25–35 % möglich. Aufgrund der hohen Energieeffizienz und der zunehmenden Bedeutung von Energiesparmaßnahmen findet keramische Faserwolle immer breitere Anwendung.
Aus den oben angegebenen Daten geht hervor, dass die VerwendungKeramikfaserwolle-ProdukteDurch die Umrüstung des Wärmebehandlungsofens können gute Energiespareffekte erzielt werden.
Veröffentlichungsdatum: 09.08.2021
