Anwendung von feuerfesten Keramikfasern im oberen Bereich eines Rohrheizofens 2

Anwendung von feuerfesten Keramikfasern im oberen Bereich eines Rohrheizofens 2

Im Allgemeinen verbinden sich Feuerfest- und Wärmedämmstoffe bei Raumtemperatur und kurzzeitig auch bei hohen Temperaturen fest mit der Außenwand des Metallrohrs. Bei hohen Temperaturen und über einen längeren Zeitraum hinweg kann sich das Feuerfestmaterial jedoch nicht mehr vollständig mit dem Metallrohr verbinden. Selbst bei hoher Elastizität des Dämmmaterials schrumpft dieses nach mehreren Hochtemperaturphasenübergängen, verliert dadurch seine Elastizität und kann sich nicht mehr vollständig ausdehnen.

feuerfeste Keramikfaser

Um das Konversionsrohr wird eine Isolierhülse geschweißt. Anschließend wird die vorgesehene Dehnungsfuge um das Konversionsrohr gelegt, das durch die Oberseite des Ofens verläuft. Danach wird ein Dichtungsring auf das Konversionsrohr in der Isolierhülse geschweißt. Die Isolierhülse wird mit wasserdichter, feuerfester Keramikfaser gefüllt. Dadurch entsteht zwischen der Keramikfaserwolle und der Metallrohrwand unter den Bedingungen der mehrfachen Ausdehnung und Kontraktion kein durchgehender, gerader Spalt, sondern ein Labyrinthspalt. Durch diesen Labyrinthspalt wird die Hitzeeinwirkung stark reduziert, wodurch die Ausbreitungsgeschwindigkeit und die Temperatur erheblich gesenkt werden. Dies verhindert, dass Flammen direkt auf die Stahlplatte des Ofendachs übergreifen und diese oxidieren und verformen. Außerdem werden Luftleckagen, Wassereintritt und Flammenaustritt vermieden. Um das Eindringen von Schnee und Regen zu verhindern, wird eine wasserdichte Kappe auf die Isolierhülse geschweißt. Selbst wenn Regentropfen auf den Ofen gelangen, hält die Isolierhülse diese ab.
In der nächsten Ausgabe werden wir die Anwendung weiter vorstellen.feuerfeste Keramikfaserim oberen Bereich des Rohrheizofens.


Veröffentlichungsdatum: 29. November 2021

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